Der Mai war beruflich eher ruhig, aber nicht leer. Ein Coaching führte in Arbeit, ein neues Kurzformat startete ziemlich kalt, und ich habe wieder gemerkt, wie viel auch in einer einzigen Stunde möglich sein kann, wenn man schnell sortieren muss.

Daneben gab es Sylt bei maximal ungemütlichem Wetter, Muttertag mit Standdienst, die Gartenausstellung in den Herrenhäuser Gärten, erste Petroleumlampenabende, viel Farbe auf dem Teller und ein vorsichtiges Herantasten an Claude. Also kein Monat mit großer Überschrift. Eher einer mit Wind, Wärme, Kaltstart und ein paar klaren Beobachtungen.

 

Coaching im Mai: Übergänge und Kaltstarts

Beruflich war im Mai gar nicht mal so viel los. Trotzdem gab es zwei Situationen, die mir hängen geblieben sind.

Schön ist immer wieder, wenn ein Coaching tatsächlich in Arbeit führt und sich ein Klient auf den Weg in einen neuen Lebensabschnitt macht. Das sind die Erfolgsmeldungen und genau diese Übergänge, die mir zeigen, warum diese Arbeit sinnvoll ist. 

Neu war außerdem ein Coaching-Format, für das ich als Coachin im beruflichen Gesundheitsmanagement beauftragt wurde und das ich weiterhin kritisch sehe: eine Stunde, online, unbekannte Person, kein Vorgespräch. Ein ziemlicher Kaltstart. Ich wundere mich ehrlich gesagt, warum so etwas überhaupt angeboten wird. Gleichzeitig hat es in beiden Fällen doch etwas gebracht. Nicht, weil der Rahmen ideal war, sondern weil auch ein kurzer, klar gehaltener Raum helfen kann, etwas zu sortieren. Trotzdem bleibt es ein Kaltstart. Und Kaltstarts sind im Coaching nicht gerade meine Lieblingsdisziplin.

 

 

langer Gang mit Licht am Ende

KI, Claude und LinkedIn: vorsichtiges Sortieren

Im Mai habe ich mich vorsichtig an Claude herangetastet. Nicht mit großer Technik-Euphorie, sondern eher mit beruflicher Neugier: Was kann dieses Tool gut? Wo unterscheidet es sich von ChatGPT? Und an welcher Stelle bringt es mir wirklich etwas für meine Arbeit? Zudem gruselt es mich ein wenig vor der Vielzahl der KI’s und ich habe ein wenig Angst den Anschluss zu verpassen. 

Auch LinkedIn stand wieder auf dem Prüfstand. Ich frage mich weiterhin, wie sinnvoll diese Plattform für mich tatsächlich ist. Sichtbarkeit ist wichtig, keine Frage. Aber Sichtbarkeit allein ist noch kein tragfähiger Arbeitskanal.

Im Moment sortiere ich eher, was dort realistisch nützt und was nur Aufmerksamkeit frisst.

Dafür habe ich mir eine Sansula angeschafft, mit der ich jetzt völlig analog und lizenzfrei meine Hypnosen begleiten kann, das ist wunderbar entspannend, für beide Seiten.

Sansula

 

Das Vierhaar-des-Tages-Tool darf noch einmal auf die Bühne

Im letzten Rückblick hatte ich mein Vierhaar-des-Tages-Tool vorgestellt. Seitdem nutze ich es selbst regelmäßig und mag es immer noch sehr.

Man bekommt ein Vierhaar angezeigt und kann sich dazu einen kleinen Coaching-Impuls holen. Das ist kein Ersatz für Coaching und soll es auch nicht sein. Es ist eher ein kleiner Perspektivwechsel zwischendurch. Ein Bild, ein Gedanke, ein kurzer Stopp im Autopilot.

Bisher wird es noch nicht so genutzt, wie ich es mir wünsche. Also bekommt es hier noch einmal seinen Platz.

 

 

 

Was im April sonst noch los war

 

  • Endlich war ich mal wieder auf Sylt. Natürlich genau an dem Wochenende mit dem allerschlimmsten Wetter. Sehr viel Wind, sehr viel Kälte, sehr viel „Warum genau jetzt?“. Aber immerhin: Der Kopf war danach frei gepustet.

 

  • Die Gartenausstellung in den Herrenhäuser Gärten war ein schöner Gegenpol zum Alltag. Viel Grün, viel Farbe, viel zu gucken.

 

  • Beim Durchsehen meiner Fotos fiel auf: erstaunlich viel Essen. Keine Sorge, hier entsteht kein Foodblog. Aber offenbar hatte der Mai Lust auf Farbe, Frische und Dinge, die nicht nur funktionieren, sondern auch gut aussehen. Das hier ist übrigens der instagramabalste Latte, den ich je getrunken habe. Und satt ist man von den ganzen Blumen auch noch geworden.

 

  • Die ersten Petroleumlampenabende haben begonnen. Draußen sitzen, anderes Licht, anderer Rhythmus. Ein kleines Gegenprogramm zum digitalen Dauerrauschen.

 

  • Dann kam der erste Hitzeeinbruch. Von Sylt-Wind zu fast 30 Grad in ziemlich kurzer Zeit. Der Mai hatte wettertechnisch keinen besonders eleganten Übergang geplant. Der Hund hat es mit Fassung getragen.

 

 

 

 

 

 

Vorschau auf den Juni

Im Juni geht es weiter mit neuen Terminen, offenen Fragen und wahrscheinlich wieder ein paar Themen, die jetzt noch gar nicht auf dem Zettel stehen.

Was schon absehbar ist:

  • Seminar zum Thema Priming
  • Convent des DFC in Minden
  • 40-jähriges Abitreffen
  • Immer noch ganz viel Spargel essen.
  • Immer noch neue Sportroutine finden

Mein kleines Buch „Einfacher wird es nicht (aber vielleicht schöner)“ ist ein Herzensprojekt – voller humorvoller Gedanken und mit ganz vielen Vierhaaren, die mit ihren Impulsen zur Leichtigkeit im Alltag anregen. Wenn Du neugierig bist, wie die kleinen Dinge manchmal große Veränderungen bringen, schau gerne rein! Hier ist die Geschichte hinter dem Buch.

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