Im April ging es bei mir unter anderem um Zeitmanagement, die Pflanzenresonanzhypnose zum 1. April, einen kleinen Nachtrag zum Vierhaar-des-Tages-Tool und um Jobcoaching, das manchmal schon vor dem Start auf Widerstand trifft.

Besonders hängen geblieben ist mir das Zeitmanagement-Seminar. Nicht, weil ich jetzt noch eine Methode mehr brauche, sondern weil es sehr klar gezeigt hat, wie viel Zeit im Alltag nicht durch Aufgaben verloren geht, sondern durch Ausweichen, inneres Verhandeln und Aufschieben.

 

 

Pflanzenresonanzhypnose: Aprilscherz, ernst kann jeder

Am 1. April ging in aller Frühe mein diesjähriger Aprilscherz online: die Pflanzenresonanzhypnose. Ein Angebot, das natürlich nicht ganz ernst gemeint war. Wobei: Ganz ohne Körnchen Wahrheit kommt so ein Scherz bei mir meistens auch nicht aus.

Die Resonanz war jedenfalls gut, nicht nur bei den Pflanzen. Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie viele mitgespielt, geschmunzelt oder genau hingeschaut haben. Und vielleicht steckt in solchen scheinbar absurden Ideen manchmal doch ein kleiner Hinweis darauf, wie Entwicklung funktioniert: Man hört genauer hin, nimmt etwas wahr, das vorher übersehen wurde, und kommt auf neue Gedanken.

Leider sind die Buchungen für die Pflanzen-Resonanz-Hypnose ausgeblieben.

 

Zeitmanagement: weniger verdödeln, mehr anfangen

Im April war ich in einem Seminar zum Thema Zeitmanagement. Das war deutlich ergiebiger, als dieses Wort auf den ersten Blick klingt. Es ging nicht nur darum, Termine besser zu sortieren oder Aufgaben hübscher zu planen, sondern auch darum, wie man sich selbst im Weg stehen kann.

Hängengeblieben ist bei mir vor allem: Manchmal hilft kein weiteres Nachdenken, kein neues System und keine noch schönere Liste. Manchmal muss man einfach die Kröte schlucken und anfangen. Gerade bei Aufgaben, gegen die sich innerlich alles sträubt, ist das oft der entscheidende Punkt. Mein liebster Tipp: Mach dir einen Countdown, 5-4-3-2-1, los! Das klappt überraschend gut, wenn es darum geht, einen Anfang zu finden, ich hab es getestet.

Das klingt alles nicht so spektakulär. Ist es aber nicht. Denn genau dort geht im Alltag viel Zeit verloren: nicht bei den Aufgaben selbst, sondern beim Drumherum, beim Aufschieben, beim inneren Verhandeln und beim gepflegten Verdödeln.

 

Jobcoaching ist keine Strafarbeit

Manchmal kommen Menschen ins Jobcoaching, die schon vorher entschieden haben, dass sie damit nichts anfangen wollen. Nicht, weil sie mich kennen oder den Prozess ausprobiert haben, sondern weil die Maßnahme von außen kommt. Vom Jobcenter, von der Agentur für Arbeit, aus einem System, das für viele ohnehin mit Druck verbunden ist.

Das kann ich nachvollziehen. Trotzdem finde ich es schade. Denn ich sehe in meiner Arbeit immer wieder, wie viel Potenzial in einem guten Jobcoaching steckt. Da werden Fähigkeiten sichtbar, Lebensläufe verständlicher, berufliche Richtungen klarer und manchmal auch sehr kleine, aber wichtige Schätze entdeckt.

Natürlich braucht es dafür Bereitschaft. Coaching ist keine Strafarbeit. Aber es ist auch keine Beschäftigungstherapie. Wenn man sich darauf einlässt, kann daraus deutlich mehr entstehen, als man vorher erwartet hat.

 

Ein bisschen Frühling für Kirchrode

Im April habe ich auch wieder für die Gemeinschaft Kirchröder Kaufleute gebloggt. Thema diesmal: die neue Frühlingsdekoration in Kirchrode. Bunte Schmetterlinge an der Brabeckstraße, Blumenbälle am Großen Hillen und ein Stadtteil, der dadurch ein kleines Stück freundlicher aussieht.

Das ist vielleicht kein weltbewegendes Thema. Aber ich mag genau solche lokalen Geschichten: Jemand macht etwas, andere laufen daran vorbei, und plötzlich ist da ein bisschen mehr Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum.

Den Beitrag findest du hier: Schmetterlinge und Blumenbälle

 

Nachtrag zum Vierhaar-des-Tages-Tool

Im letzten Rückblick hatte ich mein Vierhaar-des-Tages-Tool vorgestellt. Inzwischen nutze ich es selbst jeden Tag und finde es immer wieder erstaunlich, wie viel aus einem kleinen Bild und einem kurzen Impuls entstehen kann.

Es ist kein großes Ding. Aber manchmal genau deshalb hilfreich.

 

 

 

 

Was im April sonst noch los war

 

  • Die nahegelegene Feuerwache hat eine Übung veranstaltet. Ein seltener und auch ein bisschen verstörender Anblick.

 

  • Wie schön diese nächtliche Apfelblüte ist.

 

  • Ich durfte Glücksfee spielen und habe original 5 Anläufe gebraucht, bis ich die Einleitung fehlerfrei auf Video hatte.

 

  • Der kleine Hund hat gelernt durch Scheiben zu gehen. Troudini!

 

  • Dieser Kermit ist doch wirklich besonders!

 

 

 

 

 

 

Vorschau auf den Mai

 

  • Lauter Feiertage und vielleicht ein Wochenende am Meer?
  • Den letzten Tulpenstrauß für dieses Jahr kaufen
  • Ganz viel Spargel essen.
  • Immernoch neue Sportroutine finden

Mein kleines Buch „Einfacher wird es nicht (aber vielleicht schöner)“ ist ein Herzensprojekt – voller humorvoller Gedanken und mit ganz vielen Vierhaaren, die mit ihren Impulsen zur Leichtigkeit im Alltag anregen. Wenn Du neugierig bist, wie die kleinen Dinge manchmal große Veränderungen bringen, schau gerne rein! Hier ist die Geschichte hinter dem Buch.

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