Dieser Januar war wild, denn er ist gleich in die Vollen gegangen. Eben noch gefühlt Silvester gefeiert und mit dem Mann reflektiert, wieviel Urlaub man genau jetzt noch brauchen könnte, da ging es schon wieder los. Das Jahr hat ganz beschaulich an der Nordsee gestartet und dabei schon einen kleinen Vorgeschmack auf eines der wichtigen Themen im Januar gegeben: „Huch, es ist Winter und es schneit!“ 

 

Strandhafer im Schnee

 

Die Zertifizierung zum Positive Psychology Explorer

vom Institut für Persönlichkeit fiel in genau diese Phase. Kein Feelgood-Programm, sondern eine umfassende Auseinandersetzung mit Ressourcen, Resilienz und der Frage, was Menschen tatsächlich stabilisiert, jenseits von Optimismus und Durchhalteparolen. Die Fortbildung zog sich durch den ganzen Dezember und Januar, mit ganz viel Praxisanteil dabei. Das Buch von Christian Thiele gab es als kleine Entschuldigung, weil ein Termin verschoben werden musste, ich habe mich sehr über die Zugabe gefreut. 

 

 

Seit einigen Monaten nutze ich die Angebote vom Institut für Persönlichkeiten regelmäßig. Das Modell mit monatlicher Pauschale erlaubt mir, sehr flexibel an unterschiedlichen, qualitativ hochwertigen Fortbildungen teilzunehmen. Für mich ist das im Moment eine pragmatische Lösung, um mein Portfolio zu erweitern, ohne jedes Mal ein neues Großprojekt daraus zu machen. Und das bringt mich auch direkt zum nächsten Thema: WOL.

WOL (working out loud)

WOL ist ein 12-Wochen-Format in kleinen Gruppen, in dem jede Person an einem eigenen Thema arbeitet und diesen Prozess offen teilt. Nicht zur Selbstoptimierung, sondern als Lernraum: mit Struktur, Feedback und dem Effekt, Dinge wirklich in Bewegung zu bringen. Im Januar hatte ich mein erstes Treffen, der Circle steht, die Gruppe passt. Was noch offen ist, ist mein Thema für die nächsten 12 Wochen. Was mir aktuell vorschwebt ist „Sichtbarkeit ohne mich zu verbiegen“, das ist ein Dauerthema bei mir oder die intensive Arbeit am Thema „Präsenz und Wirkung in Gruppen bewusst entwickeln“. Zum Glück muss ich mich noch nicht sofort entscheiden. 

 

Vierhaar® Klarheits-Set – oder: mein erster echter Produkt-Weg

Und dann ist im Januar tatsächlich noch etwas Größeres passiert: Mein erstes digitales Produkt ist live gegangen. Nicht geplant als „Launch“, eher als das Ergebnis von sehr vielen Gesprächen, Ideen, Zweifeln und dem inneren Drang, endlich mal etwas nicht nur zu denken, sondern fertig zu machen.

Ursprünglich wollte ich das Set über Gumroad vertreiben. Konto angelegt, Unterlagen hochgeladen, Testkauf gemacht und als nicht seriös genug erachtet. Irgendwann habe ich entschieden: Das kostet mich gerade mehr Energie als es bringt.

Also Wechsel zu Digistore24. Und plötzlich ging alles erstaunlich unkompliziert. Produkt angelegt, Prüfung bestanden, Testkauf gemacht. Zack. Das Set ist wirklich kaufbar, der Dowload funktioniert, alles so, wie ich es mir vorgestellt habe. 

Das Vierhaar® Klarheits-Set besteht aus einem Kartenset, einem Workbook und begleitenden Audios. Gedacht für Menschen, die innerlich sortieren wollen, ohne gleich in Coaching einzusteigen. Ein Arbeitswerkzeug, kein Motivationsprogramm.

 

Ich habe lange gehadert, ob das „reicht“. Ob das zu klein ist, zu simpel, zu wenig „Produkt“. Inzwischen sehe ich: Genau das ist die Stärke. Es ist kein Baukasten für ein neues Ich, sondern ein strukturierter Einstieg ins Denken.

Das Set ist jetzt über Digistore erhältlich. Mein erstes digitales Produkt. Fertig gemacht ist besser als fertig gedacht.

 

Was im Januar sonst noch los war

 

  • Im Januar hatte Trudi ihre zweite große Operation. Die zweite Milchleiste wurde entfernt, wieder Vollnarkose, wieder eine Woche Intensivpflege, Medikamente, Beobachten, Hoffen, Bangen. Trudi ist eine Vermehrerhündin aus der Slowakei, also ein Hund, der über Jahre ausschließlich zur Produktion von Welpen genutzt und entsprechend schlecht gehalten wurde. Körperlich ziemlich mitgenommen. Die letzten Monate waren deshalb weniger Ankommen als Reparaturbetrieb.
    Mit dieser Operation ist jetzt ein Punkt erreicht, an dem sie nicht mehr in erster Linie versorgt wird, sondern anfangen kann, ihr Leben hier bei uns aufzubauen. Das ist richtig schön!

 

  • Ich konnte im Winterurlaub endlich wieder meinen Lieblingsbaum besuchen, der dem Wind trotzt, wie eh und je.

 

  • Ich kann mich nicht erinnern, wann ich den Mittellandkanal das letzte Mal vereist gesehen habe.

 

  • Ich habe ChatGPT gebeten, aus mir einen Mann zu machen, als Experiment für LinkedIn, weil dort die Männer-Beiträge eher gelesen werden. Ich habe dort meine Identität noch nicht gewechselt, würde mich aber durchaus von mir coachen lassen.

 

  • Absolutes Highlight, das Geburtstagsessen meiner Schwiegermutter anlässlich ihres 85. Geburtstages. Wir haben in Hannover mittlerweile wieder einige Restaurants, in denen man wirklich gut essen kann, auch zum Glück auch vegetarisch.

 

 

 

 

 

 

Vorschau auf den Februar

 

  • Happy Birthday to me
  • WOL Working out Loud
  • Tulpen!
  • Hundeschule für Trudi

Mein kleines Buch „Einfacher wird es nicht (aber vielleicht schöner)“ ist ein Herzensprojekt – voller humorvoller Gedanken und mit ganz vielen Vierhaaren, die mit ihren Impulsen zur Leichtigkeit im Alltag anregen. Wenn Du neugierig bist, wie die kleinen Dinge manchmal große Veränderungen bringen, schau gerne rein! Hier ist die Geschichte hinter dem Buch.

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