Vierhaar®, das glücklich ein riesiges Monstera-Blatt präsentiert.

Mein Ausblick auf das erste Quartal stand unter einer klaren Überschrift: weniger Zeug, mehr Zeit, klare Prioritäten.

Das war richtig. Für Q1.

Das zweite Quartal braucht bei mir einen anderen Ton. Es darf weiter werden. Leichter. Offener. Mit mehr Luft in den Räumen, im Kopf und im Alltag.

Q2 ist für mich das schönste Quartal. Das Frühlingsquartal. Die Zeit, in der ich wieder mehr nach draußen will. Ich will mich bewegen, mit Trudi unterwegs sein, gute Luft einatmen, Farben sehen, Frühling riechen und Wind in den Haaren haben. Ich will wahrnehmen, was sich draußen verändert, und mich davon anstoßen lassen.

Kreativität ist kein Nebenschauplatz

Ich setze mich gern mit neuen Themen auseinander. Ich spinne Gedanken weiter, prüfe sie, drehe sie, schreibe mich an ihnen fest und manchmal auch wieder frei. So arbeite ich. So entwickle ich Klarheit.

Deshalb wäre es unsinnig, mir für das zweite Quartal eine künstliche Begrenzung zu verordnen. Ich will ausprobieren. Ich will spielerisch sein. Ich will Blogartikel zu Themen schreiben, die mich interessieren, reizen und inspirieren.

Nicht jede Idee muss vorher auf Zweckmäßigkeit geprüft werden. Nicht jeder Gedanke braucht sofort einen Plan. Manches ist einfach gut, weil es lebendig ist und weitergedacht werden will.

Draußen sein gehört für mich dazu

Das zweite Quartal soll nicht nur aus Schreibtisch, Terminen und funktionierendem Alltag bestehen.

Ich will draußen sein. Mit Trudi los. Luft rein. Farben wahrnehmen. Fotos machen von Dingen, die mich ansprechen. Vierhaare malen. Fenster auf. Bewegung. Jahreszeit mitkriegen, statt sie nur durch die Scheibe zu betrachten.

Das ist für mich kein nettes Extra. Es gehört dazu. Wahrnehmung ist kein Luxus. Sie ist Material. Für Gedanken, für Texte, für Bilder und für das, was später vielleicht Form bekommt.

Spielen darf produktiv sein

Ich habe Lust, Gedanken aufzugreifen, weil sie spannend sind. Themen anzuschieben, weil sie mich packen. Zu schreiben, weil ich etwas geben will. Nicht nur abarbeiten, sondern entwickeln. Nicht nur liefern, sondern entdecken.

Gerade darin liegt oft das Beste. Nicht in dem, was geschniegelt geplant war, sondern in dem, was beim Gehen, Schauen, Denken und Schreiben plötzlich Kontur bekommt.

Ich möchte mir diesen Spielraum im zweiten Quartal ausdrücklich lassen.

Arbeit mit Weite

Natürlich will ich auch im zweiten Quartal gut arbeiten. Gute Coachings. Präsenz. Konzentration. Saubere Arbeit. Das bleibt.

Aber ich will kein Quartal, das nach Enge klingt. Kein eng geschnürter Plan. Kein Korsett aus lauter vernünftigen Vorhaben. Ich möchte, dass dieses Quartal atmet.

Mit guten Gesprächen. Mit kreativen Abzweigungen. Mit Themen, die auftauchen und nach Entwicklung verlangen. Mit Blogartikeln, die aus echtem Interesse entstehen.

Was ich in Q2 will

Ich will rausgehen, wahrnehmen, schreiben, fotografieren und Vierhaare malen. Ich will mich inspirieren lassen und sehen, was aus Gedanken werden kann, wenn man ihnen Raum gibt.

Ich will mit der Jahreszeit gehen und mit meiner eigenen Energie arbeiten. Ich will dem, was lebendig ist, Platz geben.

Meine Linie für das zweite Quartal

Mehr Luft. Mehr Farbe. Mehr Spielraum. Mehr Draußenzeit. Mehr von dem, was mich inspiriert.

Wenn sich das zweite Quartal nach Frühling anfühlt und zugleich nach guter Arbeit, dann ist es gut genutzt.

Wenn du Lust auf eine Ausrichtung im neuen Quartal hast, dann lass uns gemeinsam darauf schauen.

Claudia Stellmacher-Köthe, Coachin und Hypnose-Spezialistin

„Einfacher wird es nicht (aber vielleicht schöner)“ ist ein Buch mit Gedanken aus dem echten Leben – pointiert, manchmal schräg, manchmal ernst. Und natürlich mit den Vierhaaren, die das alles aufs Wesentliche runterbrechen. Es geht um das, was uns beschäftigt, ohne dass wir immer drüber sprechen. Um Alltag, Zweifel und die Frage, wie man dem Leben mit ein bisschen mehr Klarheit begegnet.

Wenn dich interessiert, wie das Buch entstanden ist – ganz ohne Plan, aber mit viel Sturheit – dann kommt hier die Geschichte dahinter: Einfacher wird es nicht (aber vielleicht schöner): Wie mein Skript den Weg aus der Schublade fand – und nicht zurückdurfte

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Hier kurz und offiziell: Über Claudia Stellmacher-Köthe

Claudia Stellmacher-Köthe ist Diplom-Pädagogin, Coachin und Hypnose-Spezialistin. Sie betreibt seit 2020 die Praxis Klarplatz in Hannover. Ihr Schwerpunkt liegt auf sinnorientiertem Coaching, Hypnose und der Arbeit mit inneren Widerständen, strukturiert, zugewandt und ohne Heilsversprechen. In ihrem Blog schreibt sie über Coaching, Hypnose und das, was Menschen wirklich bewegt. 2024 erschien ihr Buch Einfacher wird es nicht (aber vielleicht schöner), mit kurzen Geschichten, alltagstauglichen Impulsen und ihren handgezeichneten Vierhaar®-Figuren.