Vierhaar®, das auf ein Schild mit dem Monat hinweist.

 

Der Februar ist wie immer so kurz und schon wieder vorbei. Ein schöner Monat, ein dichter Monat, mit Geburtstag und einem klein bisschen Frühling. Mit Seenebel, einer Biike, die ich nicht brennend gesehen habe. Ausnahmsweise hat der Weg von Hannover nach Hamburg auch unter drei Stunden gedauert, das ist seit Monaten nicht mehr passiert.

 

 

So ein schönes Geburtstagsgeschenk

Ach, MixMax. Dieses herrlich schräge Prinzip aus Kopf, Bauch und Beinen, die man neu zusammensetzen konnte, bis völlig absurde Figuren entstanden sind. Genau das habe ich als Kind geliebt. Dieses Gefühl von: Ich darf kombinieren, ich darf verdrehen, ich darf ausprobieren. Und plötzlich entsteht etwas, das vorher nicht da war.

Heute sind es diese Klappkarten mit Satzanfängen, Mittelstücken und Enden. Drei Teile, unzählige Möglichkeiten. Aus scheinbar simplen Bausteinen werden Aussagen, die treffen. Oder irritieren. Oder zum Lachen bringen. Und manchmal genau den wunden Punkt erwischen.

Was mich daran so fasziniert: Jede Kombination ist eine Einladung. Ein einziger Satz kann reichen, um eine Stunde Gespräch zu füllen. Oder um eine Perspektive zu verschieben.

Vielleicht ist das der eigentliche Kern dieses Geburtstagsgeschenks: Es geht nicht um Papier und Druck. Es geht um Spielraum. Um die Erlaubnis, Dinge neu zusammenzusetzen. Gedanken zu drehen. Gewohntes auseinanderzunehmen und anders wieder zusammenzufügen.

Und ganz ehrlich: Ich liebe es immer noch. Dieses Staunen darüber, was entsteht, wenn man drei Teile anders kombiniert. Manchmal kommt Unsinn heraus. Manchmal Klarheit. Und manchmal genau der Satz, den man gerade gebraucht hat.

 

 

WOL (working out loud)

WOL ist ein 12-Wochen-Format in kleinen Gruppen. Jede Person arbeitet an einem eigenen Thema und macht den Prozess sichtbar. Nicht im Sinne von Selbstoptimierung, sondern als Lernraum. Mit klarer Struktur, festen Wochenimpulsen, Feedback aus der Gruppe. Und mit dem Anspruch, Dinge nicht nur zu durchdenken, sondern tatsächlich ins Tun zu bringen.

Mich hat das Projekt den ganzen Februar begleitet. Vier Wochen sind vorbei und ich weiß ehrlich gesagt noch nicht genau, wie ich es einordnen soll. Dieses regelgeleitete Aufbauen eines Netzwerks, Schritt für Schritt, mit klaren Kontaktaufträgen, entspricht nicht meiner gewachsenen Art, Beziehungen zu knüpfen. Ich bin eher organisch unterwegs. Begegnungen entstehen, weil sie Sinn machen, nicht weil sie auf einer Wochenliste stehen. Genau da reibt es sich.

Gleichzeitig merke ich: Die Struktur zwingt mich, hinzuschauen. Mich zu zeigen. Auch dann, wenn es sich schräg anfühlt. Das ist unbequem. Und vielleicht genau deshalb interessant. Also bleibe ich dran. Aus Neugier. Vielleicht löst sich der Widerstand. Vielleicht platzt der Knoten.

Dauerbaustelle Webseite

Nein. Meine Webseite ist keine Dauerbaustelle.

Dieses Bild von „ständig unfertig“ passt nicht. Es ist eher wie ein Raum, in dem gearbeitet wird. Manchmal wird etwas umgestellt. Manchmal fliegt etwas raus. Manchmal kommt etwas dazu. Nicht, weil ich nicht fertig werde, sondern weil ich mich weiterentwickle.

Ich sitze da wirklich gern dran. Formuliere Sätze neu. Streiche Pathos. Schärfe Aussagen. Klicke mich durch Unterseiten und denke: Das geht klarer. Oder: Das kann weg. Dieses „dran rumzumachen“ ist kein Selbstzweck. Es ist Feinarbeit.

Jetzt ist eine neue Unterseite dazugekommen. Kostenlose Arbeitsmaterialien. Ohne Funnel. Ohne Schnickschnack. Einfach Dinge, die ich in meiner Arbeit regelmäßig nutze und die für sich stehen können.

Ein PDF zum Lebensrad. Eines zum Thema Grenzen setzen.Eines zur Resilienz. Werkzeuge. Keine Heilsversprechen. Wenn du Lust hast, schau rein. Wenn nicht, auch gut.

Die Seite befindet sich noch im Aufbau und ich werde weitere PDFs ergänzen, wenn ich im Blog ein Tool behandele.

 

Was im Februar sonst noch los war

 

  • Ich habe sie gefunden, die ersten Krokusse!

 

  • Wie liebe ich es, wenn die Nordsee so monochrom daherkommt. 

 

  • Das ist ein Vorgucker auf etwas Tolles, was im April kommt.

 

  • So ein kleines Dankeschön nach einem Coaching geht mir jedesmal so ans Herz.

 

  • Mit einem Mal ist das Licht anders und die Luft verändert und der erste Hauch von Frühling ist da. 

 

 

 

 

 

 

Vorschau auf den März

  • Coaching Fachtagung bei Verdi mit Sabine Asgodom
  • Tulpen!
  • Neue Sportroutine finden

Mein kleines Buch „Einfacher wird es nicht (aber vielleicht schöner)“ ist ein Herzensprojekt – voller humorvoller Gedanken und mit ganz vielen Vierhaaren, die mit ihren Impulsen zur Leichtigkeit im Alltag anregen. Wenn Du neugierig bist, wie die kleinen Dinge manchmal große Veränderungen bringen, schau gerne rein! Hier ist die Geschichte hinter dem Buch.

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