
Was dich bei mir erwartet und wie es wirkt
Coaching ist für mich keine Ansammlung von Tools und Methoden. Es ist in erster Linie ein gemeinsamer Raum, in dem wir denken, sortieren, lachen, verstehen, fühlen, klären und neue Wege für dich sichtbar machen. Ich arbeite direkt, strukturiert und immer mit einer warmen, humorvollen Note, weil Humor Verbindung schafft und vieles leichter zugänglich macht.
Was du in diesem Glossar findest, ist meine Grundausrüstung: Methoden, Modelle, Techniken und kleine Alltagswerkzeuge, die sich in meiner Praxis bewährt haben.
Ich bilde mich ständig weiter und nehme aus Fortbildungen, Büchern und Dialogen immer wieder neue Aspekte mit. Deshalb ist dieses Glossar keine starre Liste. Es wächst, verändert sich und passt sich an, genau wie meine Arbeit selbst.
A. Modelle & Methoden
(Orientierung, Struktur, ein klarer Blick auf Zusammenhänge)
ABC-Modell
Ein kompaktes Raster für Auslöser, Bewertung und Konsequenz. Du erkennst, wie Gedanken wirken und wo du Einfluss hast.
Biografische Arbeit
Wir betrachten Linien und Muster deines Lebens. Dadurch wird verständlich, warum bestimmte Themen wiederkehren – und wo du neue Wege gehen kannst.
Dilts – Logische Ebenen
Ein Orientierungsmodell, das zeigt, ob ein Thema auf Verhaltensebene liegt oder tiefer verankert ist – zum Beispiel in Werten oder Identität.
Ikigai
Vier Kernfragen zu Sinn, Können, Bedeutung und beruflicher Realität. Gut für Ausrichtung und Klarheit.
Inneres Team
Innere Stimmen und Rollen erkennen, sortieren und in ein hilfreiches Zusammenspiel bringen.
Riemann-Thomann-Modell
Nähe, Distanz, Dauer, Wechsel: Grundorientierungen, die viele Kommunikations- und Beziehungsthemen verständlich machen.
Soziales Atom
Eine visuelle Darstellung deiner wichtigen Beziehungen: Nähe, Distanz, Einfluss und Rollen werden sichtbar und besprechbar.
Tetralemma
Ein Entscheidungsmodell, das mehr zulässt als Ja oder Nein – hilfreich bei komplexen Fragestellungen.
Transaktionsanalyse
Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kinder-Ich: Ein Modell, das Kommunikationsmuster sichtbar macht und Konflikte verständlicher werden lässt.
Johari-Fenster
Eine einfache Möglichkeit, blinde Flecken und Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung zu erkennen.
B. Techniken
(konkrete Vorgehensweisen, die wir im Coaching direkt anwenden)
Byron Katie / The Work
Vier Fragen, die eingefahrene Überzeugungen lockern und dir neue Sichtweisen ermöglichen.
Perspektivwechsel
Ich-, Du- und Meta-Perspektive. Eine klare Technik, die Gespräche, Konflikte und Entscheidungen erleichtert.
Reframing
Wir geben einem Thema einen neuen Rahmen. Dadurch entstehen neue Bedeutungen und oft neue Lösungswege.
Ressourcenarbeit
Ein zentraler Teil meiner Arbeit. Wir schauen darauf, was dich stärkt, trägt und stabilisiert – innerlich wie äußerlich.
Scaling the Future
Du beschreibst einen gewünschten Zustand, und wir leiten konkrete Schritte ab, die dich dorthin führen.
Skalierungsfragen
Ein einfaches, aber wirkungsvolles Werkzeug für Standortbestimmung, Fokus und Fortschritt.
Teilearbeit
Innere Anteile erkennen, würdigen und in ein unterstützendes Zusammenspiel bringen.
Tauschen und Doppeln
Zwei psychodramatische Techniken, die Empathie und Selbstverständnis fördern.
Wertearbeit
Klärt, was dir wichtig ist und wie du Entscheidungen stimmiger treffen kannst.
Wunderfrage
Ein gedanklicher Sprung nach vorne: „Was wäre anders, wenn das Thema bereits gelöst wäre?“
Zielbildarbeit
Wir entwickeln klare Bilder für das, was du erreichen möchtest, und machen den Weg dorthin sichtbar.
Zirkuläres Fragen
Systemisch denken: „Wie würde eine andere beteiligte Person diese Situation sehen?“
Hilft, festgefahrene Sichtweisen zu lösen.
C. Tools
(analoge und visuelle Hilfsmittel, die Prozesse greifbar machen)
Coaching-Karten
Allgemeine Impulskarten, die Emotionen, Themen und Haltungen sichtbar machen.
Vierhaar®-Karten
Mein eigenes, visuelles Tool. Direkt, humorvoll, verständlich und oft ein überraschend guter Zugang zu inneren Zuständen.
Figuren und Markierungen
Für systemische Darstellungen wie das soziale Atom oder Rollenverteilungen.
D. Mikro-Hacks & Kurzinterventionen
(kleine Werkzeuge für den Alltag – individuell angepasst, nicht starr)
Die folgenden Beispiele nutze ich je nach Situation. Es sind Anregungen, kein Programm. Ich passe sie an dich und dein Thema an.
Atemübungen
Beruhigen, sortieren, zurück in den Körper kommen.
Bodyscan
Ein kurzer, stiller Check-in mit deinem Körper.
Kognitives Shuffling
Ein mentaler Reset bei Grübeln und Einschlafschwierigkeiten.
Eisenhower-Matrix
Die klare Trennung zwischen „wichtig“ und „dringend“.
Positive Psychologie
Stärken, Dankbarkeit, kleine Fortschritte – realistisch und stabilisierend gedacht.
Mini-Ressourcencheck
„Was hat dir in den letzten Tagen gutgetan?“
Ein einfacher Zugang zu dem, was funktioniert.
Mini-Perspektivwechsel
Eine Frage für mehr Leichtigkeit:
„Was wäre eine kleine Entlastung für heute?“
Dieses Glossar ist ein Einblick in die Methoden, Modelle und Werkzeuge, die ich regelmäßig nutze. Es ist keine starre Sammlung, sondern eine lebendige Grundlage, die sich weiterentwickelt. Je nachdem, was du mitbringst, greifen wir auf unterschiedliche Elemente zurück oder kombinieren sie neu.
Ziel ist immer dasselbe: dass du dich besser verstehst, klarer siehst und wieder mehr Zugriff auf deine eigenen Möglichkeiten bekommst.
„Einfacher wird es nicht (aber vielleicht schöner)“ ist ein Buch mit Gedanken aus dem echten Leben – pointiert, manchmal schräg, manchmal ernst. Und natürlich mit den Vierhaaren, die das alles aufs Wesentliche runterbrechen. Es geht um das, was uns beschäftigt, ohne dass wir immer drüber sprechen. Um Alltag, Zweifel und die Frage, wie man dem Leben mit ein bisschen mehr Klarheit begegnet.
Wenn dich interessiert, wie das Buch entstanden ist – ganz ohne Plan, aber mit viel Sturheit – dann kommt hier die Geschichte dahinter: Einfacher wird es nicht (aber vielleicht schöner): Wie mein Skript den Weg aus der Schublade fand – und nicht zurückdurfte




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